Wer macht mit beim Lebensmittel-Retten?

Nachdem sich in der vergangengen Woche einige Interessierte in Sachen „Foodsharing“ getroffen haben, starte ich hier den Versuch, weitere Menschen zu finden, die sich aktiv dafür einsetzen wollen, dass weniger Lebensmittel auf dem Müll landen.

foodsharing-banner

Mit 5-10 Aktiven müsste eine Foodsharing-Gruppe aktiv und einsatzfähig sein. Unsere Aktionen haben mehrere Zielrichtungen: Einerseits geht es darum, Geschäfte anzusprechen, ob bei ihnen regelmäßig Lebensmittel aussortiert und weggeworfen werden. Hier kann man als verbindlicher Foodsaver aktiv werden und die Waren nach Absprache abholen und weiterzugeben. Dazu ist es nötig, ein Quiz auf der Foodsharing-Seite zu lösen, um zu zeigen, dass alle wichtigen Informationen bekannt sind. Einfach anmelden und am Quiz teilnehmen! (www.foodsharing.de >
Des weiteren wollen wir versuchen, in Waiblingen einen „Fairteiler“ aufzubauen. Das ist ein Schrank oder ein Regal, in dem gerettete Lebensmittel zur Abholung bereit liegen. Der Fairteiler muss natürlich regelmäßig befüllt und gepflegt werden. Außerdem gibt es festgelegte Regeln, was angeboten werden darf.
Hier sind wir auf der Suche nach geeigneten Standorten und Betreuern.
Wer sich vorstellen kann, in Sachen Lebensmittel-Retten aktiv zu werden, wendet sich am besten mit einer Mail an:

Michael Neumann
rems-murr-kreis@lebensmittelretten.de

Aber auch in kleinem Rahmen kann man sich an der Foodsharing-Idee beteiligen.

Unter https://foodsharing.de/essenskoerbe/find/
finden sich die eingestellten Essenskörbe.
Wer sich auf der Foodsharing-Plattform anmeldet, kann auch selber seine Waren einstellen.

 

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3 Kommentare

  1. Foodsharing ist keine Konkurrenz zu den Tafeln. Im Gegenteil: Es gibt bereits unterzeichnete Kooperationsvereinbarungen. Im Falle eines Falles haftet zunächst der Foodsaver – ab dem Moment, wo die Waren in den Fairteiler eingelegt werden, wird es tatsächlich rechtlich schwierig. Aber sollte man nicht die Menschen zur Eigenverantwortung erziehen anstatt sie immer weiter daraus zu entlassen?

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    1. Solange die Eigenverantwortung wahrgenommen und der gesunde Menschenverstand eingesetzt wird, ist das prima. Möglicherweise bedienen sich an den Regalen aber auch Menschen, die unserer Sprache und unseren Gebräuchen nicht mächtig sind.
      Ich will aber auch nicht jede Aktion gleich zu Beginn schlecht reden und wünsche allen Initiatoren viel Erfolg.

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  2. Ich verstehe das nicht so ganz: Wird hier ein Konkurrenzbetrieb zur Waiblinger Tafel aufgebaut? Sollen hier auch Lebensmittel abgegeben werden deren Verfallsdatum schon abgelaufen ist? Das dürfen die Tafeln ja nicht. Und wer haftet im Falle eines Falles? Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber einfach ist das nicht.
    Im privaten Bereich finde ich die Aktion klasse.

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