Unterschriftenlisten gegen die Gartenschaupläne

Einige der Remstalgartenschau-Ideen der Stadt Waiblingen sind einfach überflüssig, schaffen keinen Mehrwert, sind nicht nachhaltig und verschlechtern die heutigen Gegebenheiten. Nicht zuletzt werden 5,5 Mio. € öffentliche Mittel förmlich in den Remssand gesetzt.

 

Der Widerstand wächst und der NABU macht mobil.

 

Hier kann man eine Unterschriftenliste runterladen und selber aktiv werden!

Kommen Sie mit Freunden, Nachbarn und Kollegen ins Gespräch, sammeln Sie Unterschriften gegen die unsinnigen und überflüssigen Gartenschau-Pläne:

 

  • 3 Basaltstein-Kuben am Remsufer –  Eine teure Idee (500 000.- €) ohne Mehrwert. Das Baumaterial Basalt muss von weit her transportiert werden. Ein Bezug zum Remstal und der Landschaft durch solche Fremdkörper ergibt sich nicht. Für die versprochene Aussicht von den Kuben auf die Waiblinger Altstadt müssten immer wieder Ufergehölze fallen. Die Plätze laden vielmehr ein zu Saufgelagen mit anschließender Vermüllung.
  • Grünes Klassenzimmer statt Beweidungsprojekt. – Durch den Umbau der heute noch beweideten Fläche und eine Dammöffnung für einen weiteren Remsdurchfluss wird jedes Hochwasser diese Fläche direkt betreffen,  Sand wird abgelagert und spontan wachsen Gehölze auf. Nicht umsonst hat man früher auf eine Wasserführung in diesem Bereich verzichtet. Diese Fläche soll nun gleichzeitig als grünes Klassenzimmer angelegt werden. Das ginge nur mit ständigen, sehr aufwendigen und teuren Pflegemaßnahmen. Die dann nicht mehr durch die Beweidung freigehaltene und beruhigte Fläche wäre nicht nur für viele Tiere und Pflanzen dauerhaft verloren, auch das Beweidungsprojekt – ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal von WN – ist damit aus Mangel an Fläche  dem Untergang geweiht.
  • Kunstlichtung –  Die letzte größere zusammenhängende  Talwiese mit Weitblick auf die Stadt-Silhouette möchte man mit über 200 Silberweiden – Hochstämmbäumen, angeordnet zu einer künstlichen Lichtung, vollpflanzen. Hier ist eine Planeridee ohne Bezug zum Landschaftserlebnis und zur biologischen Wirklichkeit entwickelt worden.

Auf die bisher von Herrn OB Hesky zitierte Talauen-Präambel (Stärkung des Naturschutzes) legt die Stadt anscheinend offenbar gar keinen Wert mehr.

Der NABU macht mobil für die Stärkung des Naturschutzes und  gegen die Verhunzung unserer Talaue und sinnlose Geldverschwendung! Wir unterstützen ihn dabei.

Machen Sie mit!

Wir wollen unsere Waiblinger Talaue naturbelassen als Erlebnisraum erhalten!
Wir wollen keine unnötige Möblierung und Inzenierung unserer Waiblinger Talaue!
Wir wollen Freiräume erhalten und wirkliches Naturerlebnis fördern!

 

 

 

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