Groß und Klein

Kleinere Bauarbeiten am Bädertörle Richtung Stadt.

Allerorten sind in der Waiblinger Innenstadt Bauarbeiten zu finden.

Kleine Kunstwerke bereichern die Stadt (mehr dazu hier)

und große Bagger gestalten künstliche Remsinseln.
Sie sind die ersten sichtbaren Boten der Gartenschau 2019.

Es gibt wahrlich viel zu entdecken!

Die erste Insel ist schon fertig, an der zweiten wird noch gebaggert.

Umstieg 21

Am Mittwoch, 12. Juli 2017 lädt das „Bündnis Waiblingen für K21“ und das „Bündnis Rems-Murr gegen S21“ zu einer Veranstaltung zum Thema „Umstieg21“ mit dem Dipl. Ingenieur Klaus Gebhard ein. Der Referent wird dabei die Chancen für einen Umstieg beim Projekt Stuttgart 21 und eine zukunftsfähige Konzeption für einen funktionierenden Nahverkehr in der Region Stuttgart aufzeigen. Im Anschluss wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Kulturhaus Schwanen in Waiblingen, 1. Stock.

Essen retten

Warum im Foyer des Andreä-Hauses neuerdings ein öffentlicher Kühlschrank Appetit machen soll

von Iris Förster und Gisela Benkert

Was tun mit diesem vollen Wäschekorb? Drin liegen 13 Tetrapacks und zwei Flaschen Frischmilch, alle mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum. Drumherum noch ein leckerer Kokos-Zitronen-Joghurt und drei angewelkte Salatköpfe. Du willst das Zeug schnell loswerden und gehst hausieren- bei Nachbarn und Bekannten. Es handelt sich hier schließlich um eine echte Rettungsaktion.

Wie bitte? Des Rätsels Lösung: Der öffentliche Kühlschrank im Waiblinger Jakob-Andreä-Haus macht eine Woche Pause und musste schnell ausgeräumt werden, ehe die Lebensmittel ungenießbar sind. Öffentlicher Kühlschrank?? Dahinter verbirgt sich ein Foodsharing-Modell, „Fair-Teiler“ genannt. Waiblingens erster öffentlicher Kühlschrank steht im Vorraum des Jakob Andrea-Hauses in der Alten Rommelshauser Straße und nimmt alles auf, was noch essbar ist. Um es anschließend wieder an all jene abzugeben, die hierherkommen, weil sie lieber Essen retten als es wegzuwerfen.

Lässt Einblick nehmen – der neue FairTeiler im Jakob-Andreä-Haus

Rund 80 kg Lebensmittel landen in Deutschland pro Kopf in der Tonne. Das hat unterschiedliche Ursachen: Viele Lebensmittel finden gar nicht erst den Weg in den Laden, weil sie bereits auf dem Acker aussortiert werden, wenn Sie in Form, Größe und Farbe nicht der Norm entsprechen, andere werden im Großhandel oder im Einzelhandel großzügig entsorgt sobald oder gar bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten wurde, weitere Lebensmittel werden in privaten Kühlschränken schlecht, weil sie schlicht und einfach vergessen wurden.

Gegen diese gigantische Lebensmittelverschwendung formt sich seit geraumer Zeit Widerstand. In vielen Städten in Deutschland gibt es Foodsharing-Gruppen, die zum Beispiel mit Lebensmittelhändlern kooperieren und nach Ladenschluss die Lebensmittel abholen, die ansonsten im Müll landen würden. Freiwillig, unkompliziert und engagiert verteilen sie all das ausgemusterte Essbare im Bekanntenkreis – oder sie legen es eben in solch öffentliche Kühlschränke. In Stuttgart gibt es derer zwei, einer davon steht auf dem Grundstück einer Studenten-WG und wird auch von den Bewohnern betreut. Klappt prima.

Eine weitere Form des Verteilens ermöglicht die Plattform Foodsharing.de, auf der man nach Anmeldung virtuell sogenannte Essenkörbe mit abzugebenden Nahrungsmitteln einstellen kann, die dann von interessierten Verbrauchern abgeholt werden.

In Waiblingen waren Foodsharing-Botschafter Michael Neumann und Iris Förster schon seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Standplatz für den Fairteiler, also den öffentlichen Kühlschrank. Mit der evangelischen Michaelskirchengemeinde und der Alternativen Liste (ALi) Waiblingen haben die beiden zwei ideale Kooperationspartner gefunden – die Kirchengemeinde stellt Platz und Strom im Gemeindehaus zur Verfügung, die ALi spendete einen Getränkekühlschrank. Die riesige Glastür verschafft einen raschen Überblick übers vorhandene Sortiment. Zuletzt war der Kühlschrank gut gefüllt mit verschiedenen Blattsalaten, Pastinaken, Erdnussbutter, Rhabarber, Rettich, Sellerie, Marmelade – und eben mit ganz viel Milch.

Am Kühlschrank sind die Regeln aufgehängt, nach denen bestückt und entnommen werden darf, so dass das Konzept auch bei einer Lebensmittelkontrolle gut wegkommt. So ist es beispielsweise nicht erlaubt, Waren mit Verbrauchsdatum (wie Hackfleisch oder rohes Geflügel) abzugeben. Das MHD hingegen, das angibt, ab wann der Verkäufer keine Gewährleistung mehr für die Qualität des Produkts übernimmt, darf überschritten sein. Diese Lebensmittel gelten weiterhin als verkehrsfähig. Michael Neumann und Iris Förster kontrollieren darüber hinaus täglich die Kühlschranktemperatur und den Inhalt und entsorgen, falls etwas nicht mehr genießbar sein sollte.

Die Regeln

Da das Haus in den Pfingstferien nur eingeschränkt zugänglich ist, wurde der Kühlschrank am letzten Freitag leergeräumt, gereinigt und ausgeschaltet und wird zum 12. Juni wieder in Betrieb genommen.
Die Milch aus dem Wäschekorb schmeckte übrigens auch fünf Tage nach Überschreiten des Haltbarkeitsdatums noch hervorragend! Und über den Salat haben sich letztlich noch die Hühner gefreut.

Erster Feinstaubsensor in Waiblingen am Start

Jetzt ist es so weit, der erste Sensor, der Feinstaubwerte für Waiblingen ermittelt, ist installiert. Im Rahmen des Luftdatenprojekts des Stuttgarter OK Lab wurden gestern insgesamt 14 Sensoren zusammengebaut. Nach und nach werden diese jetzt in der interaktiven Karte auftauchen. Wer sich aktuell informieren will, geht auf waiblingen.maps.luftdaten.info

 

Frank Riedel, der den Workshop für uns durchführte, berichtet auf seinem Blog: https://riedelwerk.wordpress.com/2017/03/23/843-feinstaub-vortrag-und-basteln-in-waiblingen/

Danke Frank! Das war wirklich ein gelungener Abend.

Der Nordostring löst keine Verkehrsprobleme

Am 21.12.2016, hat  der Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart (VRS) über den neuen Regionalverkehrsplan beraten. Darin ist wieder mal auch der Nordostring enthalten. Im letzten Herbst wurde der Nordostring wieder als Planung des weiteren Bedarfs in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Und nun soll sogar gutachterlich festgestellt worden sein, dass der Nordostring die Stuttgarter Innenstadt spürbar von Verkehr und Abgasen entlasten würde.

 

Infostand und Infoabend

Jeder kann sich informieren und mit einer Stellungnahme an den Verband Region Stuttgart aktiv werden:

  • Am Samstag, 1. April bietet sich die Gelegenheit vorbereitete Stellungnahmen zu unterschreiben, Alternative Liste (ALi) und ARGE Nord-Ost e.V. sind von 9.30 – 13 Uhr mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt vertreten.
  • Am Mittwoch, 5. April um 20 Uhr veranstaltet die SPD Waiblingen im Schlosskeller unter dem Rathausplatz in Waibingen einen Infoabend zum Thema „Ist der Nord-Ist-Ring wirklich die feine Lösung für zukunftssichere Verkehrsplanung?“. Als Experten spreichen Joseph Michl, Voristzender der ARGE Nord-Ost, Harald Raß, Stadtrat in Fellbach und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalparlament und Klaus Riedel, SPD-Kreisrat.

Und das spricht gegen den Nord-Ost-Ring:

Angebliche Entlastung des Talkessels stammt von Filderauffahrt – nicht vom Nordostring

Hierzu schreibt Joseph Michl, Vorsitzender der ARGE Nord-Ost e.V. (ARGE): „Offensichtlich haben sich die
Befürworter die Unterlagen des VRS nicht genau angeschaut. Die angenommene positive Wirkung zur Lösung des Stuttgarter Feinstaubproblems im Talkessel und besonders an den Luftschadstoff-Brennpunkten Hohenheimer Straße und Neckartor hat nichts mit dem Nordostring zu tun. Sie beruht ausschließlich auf der von den Gutachtern behaupteten Wirkung einer B14 Filderauffahrt, die einen 7 km langen Tunnel beinhaltet, und die in Kombination mit dem Nordostring unterstellt wird.“

Diese Filderauffahrt wäre sehr teuer, sie soll nach Schätzung des VRS 400 Millionen Euro kosten. Da sie auch nicht im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist, ist der Bau der Filderauffahrt illusionär, zumindest für die nächsten 15 Jahre.

Zudem gehen die Gutachter bei ihrer Prognose davon aus, dass die Abgase, die durch den enormen Verkehr in dem Tunnel der Filderauffahrt entstünden (ca. 65.000 Kfz/24h), aufwendig mit Tunnel-Abgasfiltern (!) gereinigt würden. Wie u.a. der Einhorn-Tunnel in Schwäbisch Gmünd zeigt, ist von Tunnelfiltern in Deutschland jeweils nur im Vorfeld von Tunnelplanungen die Rede. „Tatsächlich gibt es unseres Wissens keinen einzigen Straßentunnel in Deutschland mit Tunnel-Abgasfiltern“ so Michl.

Mit dem Nordostring allein aber wäre selbst nach den zweifelhaften Zahlen der Region so gut wie keine Entlastung der Abgas-geplagten Stuttgarter Innenstadt verbunden. Hierzu Joseph Michl: „Dass die Befürworter des Nordostrings diesen jetzt als großen Befreiungsschlag für die Stuttgarter Luftbelastungsprobleme präsentieren, ist sachlich nicht gerechtfertigt. An der Tatsache, dass der Nordostring kein Beitrag zur Lösung der Stuttgarter Luftprobleme ist, hat sich nichts geändert.“

 

Die Gutachten des VRS sind fehlerhaft

Wenig vertrauensbildend ist nach Ansicht der Verkehrsfachleute der ARGE, dass viele Gutachten für den Regionalverkehrsplan aus demselben Büro stammen, das auch bei der Erstellung der grob fehlerhaften Datengrundlagen für den Bundesverkehrswegeplan beteiligt war. Das Land Baden-Württemberg, beteiligte Kommunen, Umweltverbände und nicht zuletzt auch die ARGE Nord-Ost e.V. hatten im Rahmen der Anhörung auf massive Fehler hingewiesen. Leider vergeblich, korrigiert wurde nichts, sondern der fehlerhafte Bundesverkehrswegeplan im Bundestag als Gesetz beschlossen.

Bei der ARGE hat man sich die Unterlagen zum Regionalverkehrsplan daher genauer angesehen. Doch schon beim ersten Blick auf den Maßnahmensteckbrief zum Nordostring (Regionalverkehrsplan Anhang 4, s. Anlage) fallen wieder Fehler auf: So soll der 3-spurige Nordostring 14,03 km lang sein, der 4-spurige aber nur 9,05 km. Beim Bundesverkehrswegeplan gingen dieselben Gutachter noch von 11,5 km Länge aus.

Und während die Gutachter beim Regionalverkehrsplan von 1,229 Millionen eingesparten Pkw-Stunden je Jahr durch den Nordostring ausgehen, waren es bei den Berechnungen für den Bundesverkehrswegeplan 5,41 Millionen Pkw-Stunden je Jahr.

Was stimmt denn nun? Da kann man wenig Zutrauen aufbringen, dass die restlichen Zahlen im Regionalverkehrsplan stimmen. Die grafische Darstellung beim Maßnahmensteckbrief geht offensichtlich auch davon aus, dass der Nordostring bei der Waiblinger Westumfahrung endet, was zumindest Zweifel nährt, ob die Gutachter eine richtige Vorstellung vom untersuchten Nordostring haben oder ob nicht schon deshalb falsch gerechnet wird.

Bei den Berechnungen der Verkehrszahlen fällt weiterhin auf, dass die stark befahrene Waiblinger Westumfahrung von den Gutachtern schlichtweg vergessen wurde. Diese Straße liegt direkt im Plangebiet des Nordostrings und hat einen erheblichen Einfluss auf das dortige Verkehrsgeschehen.

 

VRS hält Gutachten zurück

Die Verkehrsexperten der ARGE gehen davon aus, dass die Gutachten noch weitere schwerwiegende Fehler enthalten. Überprüfen lässt sich das alles nicht, da der VRS die zugrundeliegenden Gutachten des Regionalplans größtenteils nicht veröffentlicht. Die ARGE und auch der Landesnaturschutzverband hatten sie schon mehrfach vergeblich nachgefragt. Nach Auskunft des VRS sind sie noch nicht fertig bzw. müssen Anfang nächsten Jahres zuerst den Regionalräten vorgelegt werden, bevor sie veröffentlicht werden können. Dadurch bleibt vieles im Vagen und ist nicht überprüfbar.

 

OB Hesky informiert Bürger nicht korrekt – Es wird keinen zweispurigen Nordostring geben

Der Waiblinger OB und Regionalrat Andreas Hesky vertritt öffentlich die Meinung, Waiblingen wolle nur einen 2-spurigen Nordostring. Er müsste aber wissen, dass es keinen zweispurigen Nordostring gibt. Dieser ist und bleibt mindestens 4-spurig und Autobahn ähnlich. So steht es im Bundesverkehrswegeplan, und etwas anderes ließe angesichts der enormen Verkehrszahlen, die für den Nordostring prognostiziert werden, keine Planungsrichtlinie zu. Wenn der Waiblinger OB daher den Bau des Nordostrings fordert, redet er damit stets einer 4- oder 6-spurigen, stark befahrenen Autobahn unmittelbar vor den Toren seiner Stadt das Wort.

 

Der Nordostring löst keine Verkehrsprobleme in der Kernregion, sondern schafft neue

Der Nordostring zieht zum einen weiträumig motorisierten Verkehr in die Kernregion des Ballungsraums Stuttgart, zum anderen erhöht er die Verkehrsnachfrage. Er vergrößert damit das motorisierte Verkehrsaufkommen in der Kernregion. Dieser Zusatzverkehr trifft dort auf ein Straßennetz, das bereits jetzt schon zeitweise bis zum Limit belastet ist. Zwangsläufig wird es dadurch zu einer Zunahme der Staus im Umfeld des Nordostrings kommen. Das ist genau das Gegenteil dessen, was die Kernregion Stuttgart braucht. Diese negativen Auswirkungen sind dabei völlig unabhängig davon, ob ein Nordostring als Tunnel oder oberirdisch gebaut wird.

 

Natur und Umwelt blieben beim Nordostring auf der Strecke

Bei aller notwendigen Diskussion über die verkehrlichen Auswirkungen darf nicht übersehen werden, dass der Nordostring nach wie vor mit ganz erheblichen Eingriffen in wertvolle Freiflächen auf dem Langen Feld, der Büchenau und dem Schmidener Feld verbunden wäre. Der Nordostring würde den Wert dieser Freiflächen für die Erholung, die Landwirtschaft und die Natur spürbar reduzieren. Dies ist völlig unbestritten.

Die durch den Nordostring verursachten Schäden stehen nach Ansicht der ARGE in keinerlei vertretbarem Verhältnis zu den fragwürdigen verkehrlichen Vorteilen.

 

Mehr öffentlicher Verkehr hält die Region mobil

Es gehört zur vorrangigen Aufgaben des VRS, für einen funktionierenden ÖV zu sorgen. Straßenplanungen sind hingegen nicht Aufgabe des Regionalverbandes. „Wer die Region mobil halten will, kommt an wesentlichen Verbesserungen beim öffentlichen Verkehr (ÖV) nicht vorbei“, bekräftigt die ARGE Nord-Ost.

Heute aber vergeht praktisch kein Werktag ohne Zugausfälle und S-Bahn-Chaos. Dar aktuelle Zustand der S-Bahn ist derart beklagenswert, dass viele Pendler wieder auf das Auto umsteigen.

Die ARGE möchte den VRS daher ermuntern, sich zukünftig mit noch mehr Kraft um seine eigentliche Kernaufgabe, eine funktionierende S-Bahn in der Region Stuttgart, zu kümmern. Es ist dringend notwendig, die S-Bahn wieder in einen zuverlässig benutzbaren Zustand zu versetzen. Daneben sollten auch Linienverlängerungen und auch neue Linien (bsp. Schorndorf – Waiblingen – Remseck – Ludwigsburg – Markgröningen) möglichst rasch geplant und umgesetzt werden.

Die Planung von Bundesstraßen kann der VRS nach Meinung der ARGE dagegen ruhigen Gewissens bei Bund und Land belassen.

 

Baubeginn in der Talaue

Jetzt wird’s ernst.
Die ca. 220 Pflöcke für die Bäume sind bereits gesetzt.
Das Bild entstand am 08.03.2017

Von den für die Kunstlichtung veranschlagten 540.000 Euro übernimmt übrigens die Eva-Mayr-Stihl-Stiftung mindestens 300.000 Euro. Wen wundert es da noch, dass die Lichtung in Form des Grundrisses der Galerie Stihl Waiblingen gepflanzt wird?

Nachtrag:


Oh Schreck! Nichts ist ihnen heilig.
Die Kapelle für einen sterbenden Baum, die Helmut Stromsky 1995 im Zuge der Landeskunstwochen geschaffen hat, wurde heute im Rahmen der Baumaßnahmen für die Kunstlichtung entfernt. Auf Nachfrage beim Bauleiter der Firma Link mit Genehmigung der Stadt.

Die Stadtverwaltung spricht in ihrer Pressemitteilung vom Zahn der Zeit, der an dem Kunstwerk genagt habe. Die Standfestigkeit sei nicht mehr gegeben gewesen.

 

Dazu merkt Gerhard Kiunke aus Wailbingen an:

Sehr geehrter Herr Andreas Hesky

Kein guter Start für die unnötige Kunstlichtung.
Wieso kommt die Wahrheit nur auf Nachfrage und auch nur auf Nachfragen von Bürgern zutage? Und dann wieder nur scheibchenweise.
Es ist schon ein riesiger Unterschied, ob man lediglich sagt: „ die Standfestigkeit war nicht mehr gegeben“ oder „das Kunstwerk wurde bei den Bauarbeiten für die Kunstlichtung beschädigt, verlor dadurch seine Standfestigkeit und wurde beseitigt.

Wieso stellt man die Standfestigkeit nicht wieder her?
Wenn etwas beschädigt wird könnte derjenige auch dafür sorgen, dass es wieder in Ordnung gebracht wird.
Wer ist in diesem Fall verantwortlich?
Auch wenn Sie laut und deutlich betonen, dass dieses Naturkunstwerk nicht wegen der Kunstlichtung beseitigt wurde – ein Geschmäckle bleibt.

 

Abbruchhäuser – gelebtes Leben

dsc_1162

Unser Nachbarhaus musste einem Neubau weichen. Im Badezimmer ist derzeit Tag der offenen Tür.

März 2017, Iris Förster

Geschichten, die das Leben schrieb. Was hat sich wohl hinter den Wänden abgespielt bevor die Bewohner ausgezogen sind? Das Badezimmer ist doch eigentlich ein intimer Ort, hier wird alles öffentlich gemacht, indem die Wände eingerissen werden.

Auf anderen Bildern fehlt das schützende Dach, das Fachwerk ist entbeint, lediglich die beiden Fenster im Dachgeschoss schauen wie zwei Augen in die Nachbarschaft.
Schon lange faszinieren mich Abbruchhäuser. Hier eine Auswahl meiner Bilder aus Waiblingen zu sehen.

 

 

dsc_0477

Rückbau vor Abbruch

dsc_0235

Ehemalige Waiblinger Stadtgärtnerei. Heute steht an dieser Stelle das Mehrgenerationenhaus WoGe

dsc_0298

Abbruch in der Karlstraße

dsc_0779

Das alte Waiblinger Krankenhaus wird dem Erdboden gleich gemacht.

dsc_0791

Abbrucharbeiten am Waiblinger Krankenhaus